Als „Erfinder“ des Begriffs Leadership gilt vielen Harvard-Professor John P. Kotter, der 1982 – und ausführlicher 1990 in einem Buch („A Force For Change: How Leadership Differs From Management“) – den Unterschied zwischen Managern und wahren Führern (Leadern) erläuterte: Manager seien eher Verwalter, Leader dagegen Visionäre. Management stehe eher für das perfekte Organisieren der Abläufe, planen und kontrollieren. Leadership bedeute dagegen, die Geführten mit Visionen zu inspirieren und zu motivieren. Leadership schaffe Kreativität, Innovation, Sinnerfüllung und Wandel.

Da Leadership erlernt werden kann, können und müssen Firmen ihre Talente gezielt und mit langfristiger Perspektive entwickeln. Und schließlich kann sich Leadership auf breiter Ebene nur entfalten, wo ein geeignetes Umfeld geschaffen wird.