Modelle und Theorien bezwecken, ein vereinfachtes Bild einer komplexen Wirklichkeit sowie Wirkungszusammenhänge abzubilden. Sie dienen einerseits der Komplexitätsreduktion und generieren dadurch idealerweise einen Informationsgewinn.

Phasenmodelle der Veränderung versuchen einen Handlungsrahmen zu geben und zeigen zugleich, was als typisch in den einzelnen Phasen beobachtet werden kann. Die Modelle unterscheiden sich zum Teil erheblich voneinander, was Methoden, Instrumente, Zeitintensität, Hintergründe etc. angeht, jedoch haben sie gemeinsam, dass durch sie Zwischenziele in Prozessen formuliert, das Erreichte reflektiert und nächste Schritte geplant werden können. Kurz, sie helfen bei der Ordnung, Orientierung, Kommunikation im Change-Management- Prozess und fungieren weitgehend als Entscheidungsunterstützung.